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Hochverfügbarkeit Loadbalancing
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burli
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Joined: 08 Jul 2007
Posts: 17

PostPosted: Thu Jan 31, 2008 8:17 pm    Post subject: Hochverfügbarkeit Loadbalancing Reply with quote

Hallo,

ich bräuchte Hilfe bei der Zusammenstellung eine Hochverfübarkeit Loadbalancing Lösung.
Code:

             IP Allgemein
                  |
             ---------
             |LB1|LB2|
             ---------
                  |
              /       \
            Apache1    Apache2



Ich hoffe die versuchte Grafik erklärt das Vorhaben. Als erstes gilt die Frage an die Hardware. Ich habe gehört es gibt sogar eine Form von 1 HE-Servern die zwei separate Rechner erhalten. Schließlich muss es ja nicht ein Superrechner sein. Eine Kiste mit mobiler CPU, etwas RAM müßte vollkommen ausreichen. Vielleicht kennt jemand eine brauchbare Lösung, natürlich würden auch zwei einzelne 19" Rechner gehen.

Die zweite Frage stellt sich nun an die Software, welche Pakete könnten in Frage kommen? (z.B. HAProxy, Heartbeat...).

Schon vorab ein Danke für Eure Unterstützung.
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think4urs11
Bodhisattva
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Joined: 25 Jun 2003
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PostPosted: Thu Jan 31, 2008 10:45 pm    Post subject: Reply with quote

Also abgesehen von Profilösungen wie Alteon und Co könnte es etwa so aussehen:
zwei Via Epia Boards, eingebaut in ein Gehäuse wie dieses hier
Als Software je nach Anforderungen und Vorlieben entweder Linux+UCARP, oder Linux-HA(+DRBD) oder auf OpenBSD-Basis mit pf/pfsync/carp, wenn ein reverse proxy gebraucht wird entweder den omnipräsenten squid, haproxy oder nginx.

So wie es gezeichnet ist hast du aber noch bei 'IP Allgemein' einen single point of failure - wenn dann mußt du auch das doppelt ausführen. Konsequenterweise müssen auch vor/hinter den LB's die Switches doppelt ausgeführt werden, redundante Netzteile usw. usf.
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bbgermany
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Joined: 21 Feb 2005
Posts: 1844
Location: Oranienburg/Germany

PostPosted: Fri Feb 01, 2008 5:14 am    Post subject: Reply with quote

Hi,

im aktuellen Linux Magazin Special steht da ein schöner Artikel hinsichtlich der Software drin. Dort wird das CLUSTERIP Target von iptables mit dem Heartbeat Paket von Linux-HA kombiniert. Als HW, würd ich den gleichen Weg wie Think4UrS11 gehen.

MfG. Stefan
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burli
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Joined: 08 Jul 2007
Posts: 17

PostPosted: Fri Feb 01, 2008 7:22 am    Post subject: Reply with quote

Danke für die schnellen Beiträge

@Think4UrS11

Ja, leider geht es aus der "Grafik" leider schlecht hervor. Mit allgemein IP ist gemeint, das LB1 und LB2 sich eine virtuelle IP teilen über die sie ansprechbar sind. Bei OpenBSD sehe gerade mit pfsync einen großen Vorteil.

@bbgermany

Ich werde mir die Zeitschrift heute mal zulegen. Dank für den Tipp! :)
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think4urs11
Bodhisattva
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Joined: 25 Jun 2003
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PostPosted: Fri Feb 01, 2008 7:49 am    Post subject: Reply with quote

burli wrote:
Mit allgemein IP ist gemeint, das LB1 und LB2 sich eine virtuelle IP teilen über die sie ansprechbar sind.

Dachte ich mir schon. Aber wie gesagt hoffentlich führst du die beiden native interfaces dann aber auf jeweils physikalisch verschiedene Switches sonst hast du auch nicht viel gekonnt. 'echte' HA kann schnell richtig teuer werden, weil eben wirklich alles min. doppelt ausgeführt sein muß.
Wie z.B. machst du
die Synchronisierung der Webserver - rsync, gemeinsames (DRBD)-Filesystem oder ein dickes SAN, etc.
da es ja kein simples failover ist - wie steuerst du die Verteilung? round-robin, least/sticky connections, ...
wie erkennen die LB den Ausfall eines der physikalischen Webknoten (think about SW-Updates der einzelnen Knoten)
von USV, unterschiedlichen Phasen, zwei Energieversorgern, unterschiedlichen Brandabschnitten, doppelten Internetzugängen über getrennte Trassen usw. will ich gar nicht erst anfangen

Der reine LB-Teil ist erst der Anfang, noch dazu der leichtere/preiswerteste Teil des ganzen.
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burli
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Joined: 08 Jul 2007
Posts: 17

PostPosted: Fri Feb 01, 2008 8:31 am    Post subject: Reply with quote

Du hast absolut recht, wenn man alles bis ins kleinste Haar ausfallsicher halten möchte, wird es teuer. Die kompletten Möglichkeiten kann ich nicht ausschöpfen, aber ich wollte zumindest einige Fehler eliminieren.

Die Webserver greifen derzeit noch über NFS auf einem Host zu. In der Zukunft soll der vorhandene Storage via FC für das /var/www gelten.
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