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ext3 ersetzen auf Partition von 1,5 TB
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Tinitus
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Joined: 20 Sep 2004
Posts: 1754

PostPosted: Thu Feb 11, 2010 9:15 pm    Post subject: ext3 ersetzen auf Partition von 1,5 TB Reply with quote

Hallo,

ich möchte mir eine FP mit 1,5 Tb als eine Partition einbauen.
Bisher verwende ich immer ext3. Leider dauert da der monatliche Check wohl dann !/2 Stunde. Welches andere Dateisystem sollte/könnte man noch verwenden?
Ist reiserfs noch zu empfehlen. Wird ja wohl nicht mehr aktiv weiterverwendet.

G. R.
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py-ro
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Joined: 24 Sep 2002
Posts: 1734
Location: Velbert

PostPosted: Thu Feb 11, 2010 9:56 pm    Post subject: Reply with quote

Also bei ext4 und 4TB Partition hat es heute 10-15 min gedauert.

Aber ich wollte das Volume verkleinern, normalerweise reicht der Journal Check doch aus und man kann den vollen fsck beruhigt sein lassen.

Py
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kernelOfTruth
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Joined: 20 Dec 2005
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PostPosted: Thu Feb 11, 2010 10:26 pm    Post subject: Re: ext3 ersetzen auf Partition von 1,5 TB Reply with quote

Tinitus wrote:
Hallo,

ich möchte mir eine FP mit 1,5 Tb als eine Partition einbauen.
Bisher verwende ich immer ext3. Leider dauert da der monatliche Check wohl dann !/2 Stunde. Welches andere Dateisystem sollte/könnte man noch verwenden?
Ist reiserfs noch zu empfehlen. Wird ja wohl nicht mehr aktiv weiterverwendet.

G. R.


warum nicht ?

erst mit 2.6.33 wurde der BKL aus dem reiserfs-code entfernt,

es wird weiterentwickelt und weiterverwendet - es ist sehr stabil und sehr gut getestet


btrfs -> das ist aber noch zu instabil


es wird für dich also auf ext4 hinauslaufen , wenn die partition nicht komplett voll ist, wird fsck um einiges beschleunigt, da nur die beschriebenen Blöcke getestet werden müssen


ich würd die ext4-spezifischen features explizit beim Formatieren angeben:

mkfs.ext4 -j -m 1 -O dir_index,filetype,flex_bg,has_journal,extent,uninit_bg
_________________
https://github.com/kernelOfTruth/ZFS-for-SystemRescueCD/tree/ZFS-for-SysRescCD-4.9.0
https://github.com/kernelOfTruth/pulseaudio-equalizer-ladspa

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Josef.95
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Joined: 03 Sep 2007
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Location: Germany

PostPosted: Thu Feb 11, 2010 10:58 pm    Post subject: Reply with quote

Jo, ich würde da wohl auch ext4 verwenden.
Ich nutze es hier etwa seit dem erscheinen vom 28er Kernel, und bin bisher sehr zufrieden damit.

Ein explizites angeben der Features sollte eigentlich im "normalfall" nicht nötig sein, ein schlichtes
mkfs.ext4 /dev/xxxx
enthält etwa folgendes
Code:
# tune2fs -l /dev/sda1 | grep features                                                                                     
Filesystem features:      has_journal ext_attr resize_inode dir_index filetype needs_recovery extent flex_bg sparse_super large_file huge_file uninit_bg dir_nlink extra_isize
damit solltest du eigentlich gut klarkommen.
Genaueres zu den aktuellen defaults findet sich in /etc/mke2fs.conf
und natürlich in "man mke2fs"

/edit:
Im kernel sollte man dann evtl. noch
Code:
-*- Enable the block layer  --->
[*]   Support for large (2TB+) block devices and files
setzen.
Quote:
│ CONFIG_LBDAF: │
│ │
│ Enable block devices or files of size 2TB and larger. │
│ │
│ This option is required to support the full capacity of large │
│ (2TB+) block devices, including RAID, disk, Network Block Device, │
│ Logical Volume Manager (LVM) and loopback. │
│ │
│ This option also enables support for single files larger than │
│ 2TB. │
│ │
│ The ext4 filesystem requires that this feature be enabled in │
│ order to support filesystems that have the huge_file feature │
│ enabled. Otherwise, it will refuse to mount in the read-write │
│ mode any filesystems that use the huge_file feature, which is │
│ enabled by default by mke2fs.ext4. │
│ │
│ The GFS2 filesystem also requires this feature. │
│ │
│ If unsure, say Y. │
│ │
│ Symbol: LBDAF [=y] │
│ Prompt: Support for large (2TB+) block devices and files │
│ Defined at block/Kconfig:26 │
│ Depends on: BLOCK [=y] && !64BIT [=n] │
│ Location: │
│ -> Enable the block layer (BLOCK [=y])


G. H. ;-)
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schachti
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Joined: 28 Jul 2003
Posts: 3765
Location: Gifhorn, Germany

PostPosted: Fri Feb 12, 2010 6:09 am    Post subject: Re: ext3 ersetzen auf Partition von 1,5 TB Reply with quote

kernelOfTruth wrote:
Tinitus wrote:

Ist reiserfs noch zu empfehlen. Wird ja wohl nicht mehr aktiv weiterverwendet.


warum nicht ?

erst mit 2.6.33 wurde der BKL aus dem reiserfs-code entfernt,

es wird weiterentwickelt und weiterverwendet - es ist sehr stabil und sehr gut getestet


Ist denn der Stand von vor 8 Monaten ("Der ReiserFS-Code des Kernels gilt zwar noch als "supported", hat aber schon seit längerem keinen offiziellen Maintainer mehr, der den Code betreut." - http://www.heise.de/open/artikel/Mehr-Neuerungen-bei-Dateisystemen-RAID-224634.html) nicht mehr aktuell?
_________________
Never argue with an idiot. He brings you down to his level, then beats you with experience.

How-To: Daten verschlüsselt auf DVD speichern.
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Randy Andy
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Joined: 19 Jun 2007
Posts: 1152
Location: /dev/koelsch

PostPosted: Fri Feb 12, 2010 6:47 am    Post subject: Reply with quote

Der aktuelle Stand bei reiserfs sieht gemäß heise witerhin so aus:

Code:
Der Reiserfs-Code hat zwar schon länger keinen offiziellen Betreuer mehr, ein Entwickler hat sich aber die Mühe gemacht, die Nutzung des Big Kernel Locks (BKL) im Reiserfs-Code erheblich zu reduzieren – dadurch soll das Dateisystem besser skalieren und manchmal ein klein wenig flotter arbeiten.


siehe auch: http://www.heise.de/open/artikel/Kernel-Log-Was-2-6-33-bringt-2-Storage-913690.html

Ich nutze auch seitdem ext4 als stable deklariert wurde, es auf allen PC's und Platten. Der fsck läuft wie versprochen um ca. Faktor 3 schneller, und trouble hab ich auch ohne USV noch nicht gehabt, trotz rausgeflogener Haussicherung.

Ist meines erachtens auch nicht so CPU lastig wie reiser, und performanter als ext3 in den meisten Fällen. Ausserdem kann man doch so schön migrieren von ext3 auf 4, wenn's um die gleiche Platte geht.

Und in Sachen Sicherheit tun sich beide mit den default-mount-werten ja auch nix mehr :wink:

Andy.
_________________
If you want to see a Distro done right, compile it yourself!
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Tinitus
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Joined: 20 Sep 2004
Posts: 1754

PostPosted: Fri Feb 12, 2010 7:48 am    Post subject: Reply with quote

Randy Andy wrote:
Der aktuelle Stand bei reiserfs sieht gemäß heise witerhin so aus:

Code:
Der Reiserfs-Code hat zwar schon länger keinen offiziellen Betreuer mehr, ein Entwickler hat sich aber die Mühe gemacht, die Nutzung des Big Kernel Locks (BKL) im Reiserfs-Code erheblich zu reduzieren – dadurch soll das Dateisystem besser skalieren und manchmal ein klein wenig flotter arbeiten.


siehe auch: http://www.heise.de/open/artikel/Kernel-Log-Was-2-6-33-bringt-2-Storage-913690.html

Ich nutze auch seitdem ext4 als stable deklariert wurde, es auf allen PC's und Platten. Der fsck läuft wie versprochen um ca. Faktor 3 schneller, und trouble hab ich auch ohne USV noch nicht gehabt, trotz rausgeflogener Haussicherung.

Ist meines erachtens auch nicht so CPU lastig wie reiser, und performanter als ext3 in den meisten Fällen. Ausserdem kann man doch so schön migrieren von ext3 auf 4, wenn's um die gleiche Platte geht.

Und in Sachen Sicherheit tun sich beide mit den default-mount-werten ja auch nix mehr :wink:

Andy.


Hallo,

kann ich einfach die ext2, ext3 Platten als ext4 mounten...und gut?

G. R.
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momonster
Tux's lil' helper
Tux's lil' helper


Joined: 17 Jun 2003
Posts: 103

PostPosted: Fri Feb 12, 2010 2:05 pm    Post subject: Reply with quote

Tinitus wrote:
kann ich einfach die ext2, ext3 Platten als ext4 mounten...und gut?


Ja, kannst du.

Schau mal hier:
http://en.gentoo-wiki.com/wiki/Ext4#Converting_an_ext3_filesystem_to_ext4

MfG,
momonster
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Josef.95
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Joined: 03 Sep 2007
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PostPosted: Fri Feb 12, 2010 5:03 pm    Post subject: Reply with quote

Quote:
kann ich einfach die ext2, ext3 Platten als ext4 mounten...und gut?
Ja kann man wohl...
Doch wenn du die Möglichkeit hast deine Daten irgendwo zwischenzulagern dann würde ich eher empfehlen ein neues sauberes ext4 anzulegen.

Es gibt dazu aber auch sehr viel Info im Netz zu finden...
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Klaus Meier
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Joined: 18 Apr 2005
Posts: 2908
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PostPosted: Fri Feb 12, 2010 7:11 pm    Post subject: Reply with quote

Josef.95 wrote:
Quote:
kann ich einfach die ext2, ext3 Platten als ext4 mounten...und gut?
Ja kann man wohl...
Doch wenn du die Möglichkeit hast deine Daten irgendwo zwischenzulagern dann würde ich eher empfehlen ein neues sauberes ext4 anzulegen.

Es gibt dazu aber auch sehr viel Info im Netz zu finden...

Du kannst ext2 und ext3 als ext4 mounten und nichts ist gut. Den Vorteil von ext4 hast du nur von den Teilen der Platte, die danach neu geschrieben worden sind,. Die sind ext4, der Rest nicht. Du hast dann ein gemischtes FS.

Die Tatsache, die Dateien zwischenzuspeichern und das FS neu anzulegen hat bei mir einen Performanceschub gebracht, des alles andere in den Schatten gestellt hat. Das würde ich jedem prinzipiell alle 6 Monate empfehlen.

Und ansonsten, auf reiserfs auszuweichen, was keinen automatischen Lauf von fsck macht, nur, weil er dir bei ext3 zu lange dauert, das kannst doch auch mit tune2fs abstellen. Aber dazu sage ich, Kopf in den Sand stecken löst kein Problem. Als ich noch ext3 hatte, da konnte man beim Lauf von fsck einen Kaffee trinken gehen. Seit dem ich ext4 habe fällt es beim Systemstart gar nicht mehr auf. Dauert einfach ein paar Sekunden. Und manchmal wird etwas gefunden. Soll also keiner sagen, es sei überflüssig.
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flammenflitzer
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PostPosted: Sat Feb 13, 2010 11:20 am    Post subject: Reply with quote

Ich habe alle neuen, zusätzlichen Festplatten mit ntfs3g eingebunden. Das ursprüngliche / ist seit Jahren unverändert ext3. Aber alle Daten habe ich wie gesagt unter ntfs3g. Dazu habe ich noch eine minimale WindowsXP Installation. Wenn mal etwas mit den Daten schiefgeht, habe ich dort wesentlich bessere Wiederherstellungs/ Rettungsoptionen.
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Klaus Meier
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PostPosted: Sat Feb 13, 2010 11:36 am    Post subject: Reply with quote

flammenflitzer wrote:
Ich habe alle neuen, zusätzlichen Festplatten mit ntfs3g eingebunden. Das ursprüngliche / ist seit Jahren unverändert ext3. Aber alle Daten habe ich wie gesagt unter ntfs3g. Dazu habe ich noch eine minimale WindowsXP Installation. Wenn mal etwas mit den Daten schiefgeht, habe ich dort wesentlich bessere Wiederherstellungs/ Rettungsoptionen.

Dazu fällt mir eigentlich nichts mehr ein.... Also zum einen, weil bei miir mit NTFS öfters was schief geht. Was sich dann auch mit chkdsk nicht mehr beheben lässt. Aber in erster Linie, wenn die Hardware defekt ist, dann ist es egal, was für ein FS du drauf hast. Um ein echtes Backup kommst du da auch nicht rum. Also wenn ich dich da richtig verstanden habe, zu glauben, die Daten seien sicherer, weil du das NTFS drauf hast halte ich nicht für sehr genial.
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flammenflitzer
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Joined: 25 Nov 2003
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PostPosted: Sat Feb 13, 2010 12:40 pm    Post subject: Reply with quote

Habe mit ntfs3g noch keine Probleme gehabt. (Auch habe ich unter Windows noch Software für meinen MP4 Player und meinen HD Camcorder (Sony Picture Motion Browser), die ich unter Linux nicht annähernd so komfortabel verwalten kann.) Aber das ist Ansichtssache. (Ich bin seit Jahren Linuxuser, aber keiner von der Hardcorefraktion.)
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Klaus Meier
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PostPosted: Sat Feb 13, 2010 1:25 pm    Post subject: Reply with quote

So war das nicht gemeint. Es ging mir einfach darum, dass es meiner Meinung nach nichts bringt, aus Sicherheitsgründen auf ntfs zu setzen. Ich nutze auch Windows, muss ich sogar, arbeite ja im Support. Und wenn sich da was aufhängt, dann bekommt da das FS schon mal einen Schlag weg. Das hatte ich unter Gentoo noch nie. Unter Ubuntu aber auch schon.
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mv
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Joined: 20 Apr 2005
Posts: 6780

PostPosted: Sat Feb 13, 2010 4:42 pm    Post subject: Reply with quote

Klaus Meier wrote:
Du kannst ext2 und ext3 als ext4 mounten und nichts ist gut. Den Vorteil von ext4 hast du nur von den Teilen der Platte, die danach neu geschrieben worden sind
Wenn die ext4-Features nicht mit tune2fs addiert wurden, wird da gar nichts nach ext4 konvertiert - es bleibt ein ext2/ext3-Filesystem. Ob der Filesystemcheck trotzdem schon schneller geht, weiß ich nicht.
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Aldo
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Joined: 15 Jan 2003
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PostPosted: Sat Feb 13, 2010 8:48 pm    Post subject: Reply with quote

Also ich habe mit JFS sehr gute Erfahrungen.
Ist gefühlt schneller als ext2/3 (ext4 hab ich noch nicht produktiv genutzt), sehr stabil und robust.
Hab vorher eigentlich immer XFS benutzt, aber nach einem Stromausfall waren dann etliche Daten futsch.
JFS ist da dann doch robuster. Das überlebt einen Stromausfall bzw. harten Reset.
Also ich habe mit JFS das FS für mich gefunden und kann es guten Gewissens weiterempfehlen.
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Klaus Meier
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Joined: 18 Apr 2005
Posts: 2908
Location: Bozen

PostPosted: Sun Feb 14, 2010 7:40 am    Post subject: Reply with quote

mv wrote:
Klaus Meier wrote:
Du kannst ext2 und ext3 als ext4 mounten und nichts ist gut. Den Vorteil von ext4 hast du nur von den Teilen der Platte, die danach neu geschrieben worden sind
Wenn die ext4-Features nicht mit tune2fs addiert wurden, wird da gar nichts nach ext4 konvertiert - es bleibt ein ext2/ext3-Filesystem. Ob der Filesystemcheck trotzdem schon schneller geht, weiß ich nicht.
Tja, keine Ahnung, aber der Check ist bei ext4 ja nicht einfach schneller, es wird ja nur die Teile geprüft, die betroffen sein könnten. Eine Datei, die seit dem letzten Check nicht angefasst wurde, kann nicht defekt sein.

Aber wenn man schon nicht die Möglichkeit hat, eine Platte komplett umzukopieren, dann kann man das ja auch auf der Platte machen. Ordner nach /tmp kopieren, Ordner löschen, für zurück reicht dann ein mv.

@Aldo Ich glaube nicht, dass jfs schneller ist als ext3/4. Das liegt einfach daran, dass du ein lange gequältes Dateisystem auf eine neues umkopiert hast. Probiers mal aus, das, was du gerade nutzt (länger als 6 Monate), auf eine externe Platte, mit dem gleichen FS formatieren und wieder zurück. Du wirst sehen, es ist auf einmal alles doppelt so schnell.
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Tinitus
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Joined: 20 Sep 2004
Posts: 1754

PostPosted: Sun Feb 14, 2010 8:18 am    Post subject: Reply with quote

Hallo,

das heißt also:

a) von CD booten
b) tune2fs -O extents,uninit_bg,dir_index /dev/device
c) anpassen der /etc/fstab -->ext4
d) Neustart
e) Filesystem defragmentieren mit shake um möglichst viele Dateien ext4 konform zu schreiben.

und schauen, ob es schneller geht?

Könnte das so klappen?

G. R.
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fangorn
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Joined: 31 Jul 2004
Posts: 1886

PostPosted: Tue Feb 16, 2010 3:41 pm    Post subject: Reply with quote

Ich verwende für Datenpartitionen gerne XFS. Seit Ewigkeiten stabil, aktiv gepflegt, performant im Umgang mit GB großen Dateien, effektiv in der Defragmentierung, ...
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mv
Watchman
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Joined: 20 Apr 2005
Posts: 6780

PostPosted: Tue Feb 16, 2010 7:13 pm    Post subject: Reply with quote

Tinitus wrote:
a) von CD booten
b) tune2fs -O extents,uninit_bg,dir_index /dev/device
c) anpassen der /etc/fstab -->ext4

a) ist nur für die root-Partition notwendig und kann notfalls auch da notfalls umgangen werden (könnte aber aufwändig sein).
c) braucht eventuell zusätzlich den Kernel-Parameter rootfs=ext4.
Bei b) solltest Du auf jeden Fall aufpassen, ein aktuelles tune2fs zu benutzen - die ersten Versionen hatten teilweise Bugs, die bei der Konvertierung zu Datenverlust führen konnten. Und wenn Du schon dabei bist, mach es gleich zukunftskonformer:
Code:
tune2fs -I 256 -O extents,uninit_bg,dir_index /dev/device

Möglicherweise solltest Du auch noch mehr Features nutzen (schau mit dumpe2fs nach, welche Du hast): Bei mir sind es derzeit
Quote:
has_journal resize_inode dir_index filetype extent flex_bg sparse_super large_file uninit_bg dir_nlink extra_isize

wobei Du IIRC einige der Features erst nach dem -I 256 setzen kannst. Ev. willst Du sogar huge_file, aber das geht dann nicht mehr mit allen Kernels und ist auf 32 Bit langsamer. Ich muss aber zugeben, dass ich nicht bei allen Features weiß, was sie tun: Zu flex_bg und uninit_bg beispielsweise habe ich keine sinnvolle Dokumentation gefunden und die Sourcen noch nicht angeschaut.
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